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PASSION LEIDENSCHAFT. DIE KUNST DER GROßEN GEFÜHLE

  • Motiv Ausstellungsplakat

Auftraggeber: LWL-MUSEUM FÜR KUNST UND KULTUR, MÜNSTER

Fläche: 950 qm

Leistungen: Gestaltungskonzept und Szenografie. Detailplanung, Ausschreibung für die Ausstellungsarchitektur und -grafik. Entwicklung von analogen und digitalen Vermittlungsstationen.

Status: Eröffnung 09. Oktober 2020

Das Atelier Schubert gewinnt den Wettbewerb zur Gestaltung der Ausstellung „Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Auf insgesamt 950 qm in sechs Räumen werden die Themen und Kunstwerke in deren Kontext inszeniert.

Die Ausstellung „Passion Leidenschaft. Die Kunst der großen Gefühle“ zeigt erstmals einen Überblick zur Darstellung menschlicher Emotionen von der Antike bis in die zeitgenössische Kunst. Sie versammelt Gemälde, Skulpturen, Fotos, Videos und Installationen von der griechischen Antike bis in das 21. Jahrhundert, die Gefühle abbilden, aber auch selbst in hohem Maße bei den Besucher_innen starke Gefühle im Sinne der Partizipation auslösen werden. Liebe und Hass, Hingabe und Begierde, Zorn und Wut, Schmerz und Trauer zeichnen uns Menschen aus. Die These der Ausstellung ist, dass diese Leidenschaften durch die Jahrhunderte mit immer wiederkehrenden Motiven sowie künstlerischen Mitteln am menschlichen Körper und vor allem in dessen Mimik und Gestik zum Ausdruck gebracht worden sind.

Die Ausstellung folgt nicht einer strengen Chronologie, sondern richtet das Augenmerk auf wesentliche Aspekte des naturgemäß enorm großen Themenkomplexes. Die Schau rückt den menschlichen Körper in seinen emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten in den Mittelpunkt und verzichtet auf Bereiche wie die emotionale Landschaft oder den rein künstlerischen Ausdruck großer Gefühle in Linie oder Farbe. Einer Eingrenzung des Themas dient auch die Beschränkung auf den westeuropäischen Kulturkreis. Die Kombination verwandter Darstellungen aus verschiedenen Jahrhunderten macht es möglich, das Publikum auf neue und überraschende Erkenntnisse in Hinblick auf Traditionen und Umbrüche in der bildenden Kunst stoßen zu lassen.