• 3-sprachige Umsetzung der Ausstellung

Die  Ausstellung »Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste« lüftet den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit, vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im  1. Jahrtausend v. Chr., und sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land.

Von den schneebedeckten Gipfeln des Vulkankegels Damavand bis zum heißesten Punkt der Erde in der Wüste Lut im Landesinnern: das von Gebirgen umkränzte Land Iran vereint gewaltige landschaftliche Gegensätze. Doch zwischen den Extremen, in den Tälern der Gebirge, an den Rändern der Wüsten und am Ufer des Kaspischen Meeres blühen fruchtbare Oasen mit üppiger Vegetation. In solchen paradiesischen Nischen haben Menschen seit ihrer Sesshaftwerdung im 8. Jahrtausend v. Chr. ihr Auskommen gefunden, dort haben sie Dörfer, später Städte gegründet, dort entstanden Werkstätten und Industrien, in denen die reichen Bodenschätze des Landes verarbeitet wurden. Bald verbanden Karawanenrouten rund um die großen Wüsten diese Orte untereinander und mit der weiten Welt. Als bronzezeitliche Vorläufer der späteren Seidenstraßen oder der berühmten großen Khorassanstraße durchquerten diese Wege die Gebirgsschranken über die wenigen zugänglichen Passagen.

Auftraggeber: Bundeskunsthalle Bonn

Leistungen: Gestaltung, Planung  der Ausstellungsarchitektur und -grafik sowie Detailplanung der Vitrinen-Einrichtung.

Status: Eröffnet  13. April – 20. August 2017

 

Auftraggeber: Bundeskunsthalle Bonn

Leistungen: Gestaltung, Planung  der Ausstellungsarchitektur und -grafik sowie Detailplanung der Vitrinen-Einrichtung.

Status: Eröffnet  13. April – 20. August 2017