• Schematische Skizze für einen möglichen Teilbereich der Ausstellung

AuftraggeberHaus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Leistungen: Gestaltungskonzept und Szenografie. Architektur-, Licht-, Grafik- und Medienplanung.

Eröffnung: Oktober 2018 im Zeitgeschichtlichem Forum Leipzig

Das Atelier Schubert gewinnt den 2-stufigen Wettbewerb zur Neugestaltung der Dauerausstellung im Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig.

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig widmet sich besonders der Geschichte des widerständigen Verhaltens, des Repressionsapparates der SED und der friedlichen Revolution von 1989/90 sowie der Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten. Zentraler Aspekt ist die Würdigung der Zivilcourage unter den Bedingungen der Diktatur.

Leipzig ist als zentraler Ort deutscher Freiheitsgeschichte als Standort eines zeitgeschichtlichen Museums besonders geeignet. Maßgeblich für die Entscheidung, das Zeitgeschichtliche Forum in dieser Stadt zu errichten war jedoch, dass hier am 9. Oktober 70.000 Menschen mit einer friedlichen Demonstration das kommunistische Herrschaftssystem in seinen Grundfesten erschütterten. Es war der “Tag der Entscheidung” in der friedlichen Revolution.

Die Leipziger Dauerausstellung richtet sich gegen alle Tendenzen zur Verharmlosung und Rechtfertigung der SED-Diktatur, gegen Legenden- und Mythenbildung. Das kommunistische Herrschaftssystem wird zwischen Verführung und Gewalt, zwischen Zustimmung und Unterdrückung, zwischen partieller Identifikation und totaler Herrschaft gezeigt. Verdeutlicht wird, dass die SED ihre Macht nicht nur durch offene und verdeckte Verfolgung ihrer Kritiker und Gegner, sondern auch mit Mitteln ideologischer Indoktrination und politischer Neutralisierung großer Bevölkerungsteile sicherte. Die Zahl der Oppositionellen und Kämpfer gegen die Diktatur war gering. Weitaus umfangreicher war der Kreis jener, die durch Flucht und Übersiedlung in den Westen verdeutlichten, dass sie das Leben in der DDR nicht ertrugen.

Das Atelier Schubert gewinnt den 2-stufigen Wettbewerb zur Neugestaltung der Dauerausstellung im Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig.

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig widmet sich besonders der Geschichte des widerständigen Verhaltens, des Repressionsapparates der SED und der friedlichen Revolution von 1989/90 sowie der Wiedervereinigung der deutschen Teilstaaten. Zentraler Aspekt ist die Würdigung der Zivilcourage unter den Bedingungen der Diktatur.

Leipzig ist als zentraler Ort deutscher Freiheitsgeschichte als Standort eines zeitgeschichtlichen Museums besonders geeignet. Maßgeblich für die Entscheidung, das Zeitgeschichtliche Forum in dieser Stadt zu errichten war jedoch, dass hier am 9. Oktober 70.000 Menschen mit einer friedlichen Demonstration das kommunistische Herrschaftssystem in seinen Grundfesten erschütterten. Es war der “Tag der Entscheidung” in der friedlichen Revolution.

Die Leipziger Dauerausstellung richtet sich gegen alle Tendenzen zur Verharmlosung und Rechtfertigung der SED-Diktatur, gegen Legenden- und Mythenbildung. Das kommunistische Herrschaftssystem wird zwischen Verführung und Gewalt, zwischen Zustimmung und Unterdrückung, zwischen partieller Identifikation und totaler Herrschaft gezeigt. Verdeutlicht wird, dass die SED ihre Macht nicht nur durch offene und verdeckte Verfolgung ihrer Kritiker und Gegner, sondern auch mit Mitteln ideologischer Indoktrination und politischer Neutralisierung großer Bevölkerungsteile sicherte. Die Zahl der Oppositionellen und Kämpfer gegen die Diktatur war gering. Weitaus umfangreicher war der Kreis jener, die durch Flucht und Übersiedlung in den Westen verdeutlichten, dass sie das Leben in der DDR nicht ertrugen.