Projekte

GOLD. SCHÄTZE IN DER DEUTSCHEN BUNDESBANK

  • Gold wand mit Projektion von Zitaten und Grafiken zum Thema Gold

  • "Goldwand" im Raum entspricht ca. 1/16 des deutschen Goldbestandes

  • Bereich Ressource Gold

  • Zitate zum Thema Gold

  • Karte und Timeline

  • Beispiel "Goldrausch" und der größte versunkene "Goldschatz" der Geschichte.

  • Entwicklung und Produktion der Exponatpräsentation und deren Montage.

  • Animationen zum Verständnis einzelner Goldmünzen

  • Goldbarren als Highlight in Hochsicherheitsvitrinen

  • Animationen zum Verständnis einzelner Goldbarren

Auftraggeber: Die Deutsche Bundesbank

Leistungen: Umsetzung als Generalunternehmer. Gestaltungskonzept und Szenografie. Detailplanung und Produktion inkl. Exponatmontage. Bild- und Textredaktion, Kommunikationsmittel (Flyer, Plakate, Buch) und Werbemaßnahmen. Einleuchten der Ausstellung.

Status: Laufzeit 11. April 2018 bis Oktober 2018

Rund zweieinhalb Jahrtausende lang waren Goldmünzen ein wesentliches Element der Geldsysteme fast aller Staaten. Auch heute erfüllt Gold eine wichtige Funktion als Teil der Währungsreserven.

Mit 3.374 Tonnen hält Deutschland die zweitgrößten Goldreserven nach den USA. Die Deutsche Bundesbank verwaltet den Goldschatz und zeigt nun in dieser Sonderausstellung erstmals eine Auswahl der bemerkenswertesten Goldbarren. Darunter befindet sich einer der ältesten Barren der deutschen Währungsreserven. Er wurde im Jahr 1917 gegossen und 1956 von der Federal Reserve Bank an die Bank deutscher Länder geliefert, die Vorgängerin der Bundesbank. Anhand der Exponate sowie des umfangreichen Informationsmaterials kann der Besucher die Entwicklung der Geld- und Währungspolitik nachvollziehen.

Im numismatischen Teil der Ausstellung stehen besonders bedeutende und langlebige historische Goldmünzensorten aus der numismatischen Sammlung der Bundesbank im Mittelpunkt. Besucher können mit dem Dukaten etwa die langlebigste werthaltige Münzsorte der Welt bewundern, die 1284 eingeführt wurde und noch heute geprägt wird. Exponate wie diese haben den internationalen Zahlungsverkehr zu ihrer Zeit wesentlich bestimmt und standen im Fokus der Geld- und Währungspolitik. Vielfach haben sie die Münzprägung anderer Staaten beeinflusst.

Die Ausstellung gliedert sich räumlich ein zwei Bereiche. Im vorderen Bereich wird auf Vorkommen, Verarbeitung, Prüfung und die Lagerung von dem Material Gold eingegangen. Im zweiten Bereich der Ausstellung wird entlang einer Timeline an der Wand auf wichtige Ereignisse und Zeiträume von Goldmünzen als Zahlungsmittel eingegangen. Highlights der numismatischen Sammlung werden an interaktiven Monitorstelen im Detail präsentiert. Im Raum können die Besucher auf einer Weltkarten zwölf interessante Themen/Mythen rund ums Thema Gold finden. Die beiden Ausstellungsbereiche werden räumlich durch eine goldene, freistehende Wand aus ca. 2500 “Goldbarren” getrennt, was ca. 1/16 der gesamten deutschen Goldreserven simuliert.

Auf der Rückseite der Wand werden als Highlights 8 Goldbarren aus den Lagerstätten gezeigt, welche unterschiedliche Geschichten mit sich bringen bzw. als Markierungen tragen. Diese für den Besucher nicht entschlüsselbaren Details werden als Animation über den Exponaten auf der Wand veranschaulicht.