• Ausstellungsgrundriss im Kellergewölbe. Leuchttische als zentrale Inszenierung in den Räumen.

  • Blick in das Kellergewölbe.

  • Thematische Tische "Alltag" und "Handwerk".

  • Leuchttisch in "U-Form" fügt sich an die Bestandsarchitektur.

  • Die wichtigsten Objektinformationen sind 3-sprachig auf dem Tisch. Zusatzinformationen zu den Fundorten in der jeweiligen Medienstation.

  • Durch das zusätzliche Licht von unten bekommen die Exponate eine fast sakrale Anmutung.

  • Auch unter den Objektgruppen kann ist der Stadtplan transluzent zu erahnen...

  • Der Stadtplan von der Stadt Luxemburg wurde nochmals komplett neu gezeichnet und aktualisiert

  • Jedes Exponat ist auch über eine gelben Fundortnummer auf der Karte und den Touchscreens verortet.

Die neue Dauerausstellung in den Kellergewölben des neu sanierten Wiltheim-Flügels zeigt ausschließlich Funde aus dem Mittelalter und der Neuzeit, welche auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg geborgen wurden. Ausgehend von einer Burg entwickelte sich die Siedlung seit dem 10. Jh. zu einer Stadt, die im Spätmittelalter knapp 500 Haushalte zählte. Anhand von 250 ausgestellten Exponaten werden ausgewählte Themen wie bei einem imaginären Stadtrundgang behandelt. Dieser beginnt mit den Stadtmauern, gefolgt von den zentralen Gebäuden wie Burg, Palästen, Klöstern und Kirchen. Die Säle 3 und 4 sind dagegen der Hausarchitektur, dem Handwerk und dem alltäglichen Leben gewidmet.

Szenografische Leitidee war eine konzentrierte Präsentation der Exponate auf leuchtenden Stadtplanausschnitten in der Mitte der Räume, um die die Bestandsarchitektur, als größtes Exponate der Ausstellung, möglichst authentisch zu zeigen. Somit war auch das Thema der Stadtarchäologie immer im Mittelpunkt der thematisch unterschiedlich gegliederten Räume. Auf den Tischen können sich die Besucher entweder über ein interessantes Exponat zum jeweiligen Fundort informieren oder über einen ihnen bekannten Ort über die entsprechende Funde nachlesen.
Zusätzliche Informationen, wie Fotos oder Animationen zu den einzelnen Fundorten kann der Besucher über integrierte Medienstationen an den Fundorten abrufen.

Im Eingangsbereich veranschaulicht eine Projektion auf einem topografischen Stadtmodell die historische Entwicklung der Stadt.

Eröffnet sei 29.06.2017

Auftraggeber: MNHA (Musée national d’histoire et d’art), Luxemburg

Leistung: LPH 1-8, Szenografie. Ausstellungs-, Grafik-, Medienkonzept. Planung und Umsetzung in Zusammenarbeit mit Lars Jürgens

Status: Eröffnet seit 29.06.2017

Auftraggeber: MNHA (Musée national d’histoire et d’art), Luxemburg

Leistung: LPH 1-8, Szenografie. Ausstellungs-, Grafik-, Medienkonzept. Planung und Umsetzung in Zusammenarbeit mit Lars Jürgens

Status: Eröffnet seit 29.06.2017